Willkommen bei Whiskydream.de!

 

Hier findet Ihr Bewertungen von Whiskys verschiedenster Destillerien und unabhängiger Abfüller.

Unter Kurzbewertungen findet Ihr alle von WHISKYDREAM durchgeführten Tastings mit Bewertungen (0-100 Punkte), fast immer mit Bild des Whiskys.

Bei Tastings A-Z gibt es ausführliche Beschreibungen der verkosteten Whiskys in alphabetischer Reihenfolge.

Der Punkt Bewertungsbogen zeigt Euch unser Grundgerüst für die Durchführung von Whiskybewertungen.

Bei Fotoreports erhaltet ihr Einblicke in Besuche auf Whiskymessen und bei Brennereien.

Die Suchfunktion (die Lupe links) führt Euch sicher schnell zum Ziel.

 

Viel Spaß jetzt auf unserer Seite wünschen Euch die Nasen und Gaumen von WHISKYDREAM (Lui, Paul und Svenson).

 

 

News

 

10.10.17 Tastingnote Old Perth Cask Strength No.1 online

09.10.17 Fotoreport / Reisebericht  Schottland / Islay 2017 (2)  Tag 6 online (Bruichladdich)

05.10.17 Tastingnote Bowmore 2002 (Sylter Trading) online

03.10.17 Tastingnote Port Askaig 15 years Oloroso Sherry Cask online

12.09.17 Fotoreport / Reisebericht Schottland / Islay  2017 Tag 5 online (Caol Ila)

14.08.17 Fotoreport / Reisebericht Schottland / Islay 2017 Tag 1-4 online (Edinburgh/Edradour/Bunnahabhain)

23.07.17 - 03.08.17 Schottlandreise mit Schwerpunkt Islay

03.07.17 Octomore-Tasting Teil 2

26.06.17 Kurzbewertungen aktualisiert

Wir twittern seit März 2017. #Whiskydream

 

Wir sind zurück aus Schottland. Im Gepäck jede Menge tolle Eindrücke, Begegnungen und Fotos. Und ein paar Flaschen feinen Scotch!

 

Tastingnews

 

 

 

Old Perth Cask Strength No.1 Limited Edition Batch 1

(Region: Blend / Morrison & MacKay / 59,7 Vol/%)

Bei diesem unter dem Label "Old Perth" in Fassstärke abgefüllten Whisky handelt es sich um einen Blend aus 7 bis 13 Jahre alten Malts der Destillerien Auchroisk, Tobermory und Craigellachie. Der hellgoldene Blended Malt riecht erst leicht stechend alkoholisch. Dann geht der Geruch über in floral-süße Noten (Kräuter, Heu, etwas Honig), hinterlegt von Eichenholz. (75)
Im Mund explodiert pfeffrige Schärfe, auf der Zunge hinterlässt der Old Perth ein deutliches Brennen (Chili). Mit Nachlassen des Brennens entwickelt sich eine dominierende Trockenheit (Eiche). Auszumachen sind leicht florale Noten sowie ebenfalls leicht zu spürend Tabakaroma und ansatzweise Birne. Die Zugabe einiger Tropfen Wasser brachte keine signifikante Veränderung. (73)
Der mittellange Abgang ist scharf und trocken. (71)
Gesamtbewertung: 73 Punkte
Fazit: Ein Blend ohne besondere Eindrücke. Nicht immer ist eine Abfüllung in Fasstärke vorteilhaft.
(Svenson)

 

Bowmore 2002 (MOS-Abfüllung für Sylter Trading)

(Region: Islay / Malts of Scotland / 56,8 Vol/%)

Der Bowmore ist von MOS fassstark, ungefiltert und ungefärbt für Sylter Trading abgefüllt. Das spannende "Projekt" Sylter Trading überbrückt damit auch die Wartezeit auf ihre ersten selbst hergestellten Whiskys.

In die Nase strömen nicht allzu heftige Rauchnoten, klare Zitrusaromen und eine maritime Salzigkeit. Im Hintergrund grasig-blumig (wie eine angetrocknete Wildblumenwiese), später mehr Richtung Heu/trockene Eiche. Bei tiefem Einatmen treten Malzaromen und ein Anflug von exotischen Früchten (Papaya?) hinzu. (83)
Im Mund ist zuerst eine Schärfe auf der Zunge präsent, gepaart mit Eukalyptus (deutlich!) und Mango. Nach kurzer Zeit wird der Whisky süßer und die Schärfe lässt nach. Mit etwas Wasser kommt der Whisky weniger scharf und der Eukalyptusgeschmack bleibt wesentlich länger im Mund. (82)
Der lange Abgang ist menthollastig, süß und ölig. (86)
Gesamtbewertung: 83 Punkte
Fazit: Ein außergewöhnlicher Whisky, der durchaus einen Versuch wert ist.
(Paul, Svenson, Lui)

 

 

Port Askaig 15 years (Oloroso Sherry Cask)

(Region: Islay / OA / 45,8 Vol/%)

Der farblich in vollem Gold strahlende Port Askaig reifte komplett mindestens 15 Jahre in First Fill Oloroso Sherry Fässern (es wurden Fässer aus 1997 und 2001 vermählt). Der Port Askaig ist nicht kühlgefiltert und ungefärbt. Wir riechen deutliche Sherrysüße, vermischt mit Toffee/Karamell und leichtem Torfrauch. Hinzu kommt gut eingebundenes Eichenholz. Alles zusammen erinnert an cremige Schokolade. (87)
Geschmacklich direkt cremige, weiße Schokolade, dann deutlich trockene Eiche. Das Holzaroma tritt schnell wieder in den Hintergrund und der Whisky wird wieder schokoladig (jetzt eher Milchschokolade). Zwischendurch blitzt der Geschmack nach Gummibärchen auf. Insgesamt ein vollmundiger, runder Whisky zum Entspannen... (88)
Der Abgang ist mittellang bis lang und entwickelt sich von vordergründiger Süße zu holziger Trockenheit. (84)
Gesamtbewertung: 87 Punkte
Fazit: Runder, vollmundiger Whisky, der zu vielen Gelegenheiten passt und seinen nicht ganz günstigen Preis wert ist.
(Lui, Paul, Svenson)

 

 

Octomore 07.2 (Bruichladdich)

(Region: Islay / OA / 58,5 Vol/%)

Erst riechen wir Rauch, Lack und Lösungsmittel. Lack und Lösungsmittel verfliegen nach 2-3 Minuten und es kommen Zitrusfrüchte (Orangen) hervor. Dazu Aromen von eingekochten Früchten (Aprikosen), Maische, Walderdbeeren. Ebenfalls kann der Whisky seine Lagerung bzw. sein Finish im Syrah-Weinfass nicht verbergen. (90)
Geschmacklich sind geräuchterte Erdbeergummibärchen im Vordergrund (das Weinfass läßt wieder grüßen!). Etwas später wird es bizzelnd-trocken (Eiche!) im Mund. (93)
Der lange Abgang fügt sich nahtlos dem Geschmacksempfinden an. (93)
Gesamtbewertung: 92 Punkte
Wiederkaufwahrscheinlichkeit: 80%, der Octomore für Liebhaber rauchiger, weinfassgelagerter Whiskys.
(Lui, Svenson)

 

 

Octomore 07.1 (Bruichladdich)

(Region: Islay / OA / 59,5 Vol/%)

In die Nase strömen neben dem Octomore-typischen Rauchschwall Aromen von Zitrone und getrockneten Früchten (Rosinen, Feige,...). Leicht schwefelig und stechend alkoholisch. Letzteres führt dazu, dass die Aromen sehr klar herauskommen. Wieder ein Kracher...  (90)
Im Mund sind deutlich Gummibärchen und Vanille präsent, anfangs kurz etwas Säuerliches. Alles ist umhüllt von Holzkohlenrauch. (94)
Der Abgang ist lang anhaltend und wärmend. Für einen Octomore bzw. jungen Whisky relativ rund und nicht so "brutal" wie beim 07.3 und 06.2. (94)
Gesamtbewertung: 93 Punkte
Wiederkaufwahrscheinlichkeit: 80%, Kaufempfehlung für alle, denen der 07.3 zu feurig ist.
(Svenson, Lui)

 

 

Ardbeg Ardbog

(Region: Islay / OA / 52,1 Vol/%)

Der dunkelgold im Glas leuchtende Whisky riecht (ardbegtypisch) nach Lagerfeuerrauch. Hinzu kommen Zitrusaromen, Süße (Karamell), etwas Salz und viel Frucht (Südfrüchte, Feige). Insgesamt sehr rund und harmonisch. (87)
Geschmacklich startet er chilischarf, rauchig und sehr trocken auf der Zunge. Dann salzig-maritim und dunkle Schokolade. Alles zusammen am ehesten mit einer salzigen Chilischokolade zu beschreiben. Die Schärfe wandelt sich mit der Zeit in eine Cremigkeit. Sehr rund und voluminös. (89)
Der Abgang ist lang und rauchig, trocken-wärmend. Aromen von Kakao mit Chili sowie leicht wahrnehmbare Zitrusfrüchte machen diesen Tropfen zu einem gelungenen Whisky. (87)
Gesamtbewertung: 88 Punkte
Wiederkaufwahrscheinlichkeit: nicht mehr erhältlich bzw. zu übertrieben hohen Preisen
(Svenson, Paul)

 

 

Ardbeg Ten

(Region: Islay / OA / 46,0 Vol/%)

Farblich erinnert der Ardbeg Ten mit einem sehr hellen Gold an Weißwein. Er riecht, als ob man am brennenden Lagerfeuer sitzt. Hinzu kommt eine vanillige Süße und im Hintergrund leichte Zitrusaromen. (86)
Im Mund dominiert wieder glühende Holzkohle und Lagerfeuerrauch. Nach kurzer Zeit beruhigt sich der Gaumen und es ist eher eine sanfte Glut zu spüren. Dann kommt trockene Eiche hinzu, die lange im Mund bleibt. (88)
Das Finish ist salzig-rauchig, wieder Holzkohle und lang wärmend. (87)
Gesamtbewertung: 87 Punkte
Wiederkaufwahrscheinlichkeit: 100%, dieser Whisky bietet die ardbegtypischen Grundaromen und passt zu vielen Gelegenheiten
(Paul, Svenson)

 

 

Ardbeg Uigeadail

(Region: Islay / OA / 54,2 Vol/%)

Der bernsteinfarbene Whisky füllt die Nase mit süßlichem Rauch. Man merkt ihm die Sherryfasslagerung direkt an. Aromen von Eichenholz und leicht Tabak, im Hintergrund etwas süßes Fruchtkompott, machen Lust auf den Geschmackstest. (90)
Dabei dominiert im Mund sofort scharf-glühendes Lagerfeuer. Beim zweiten Schluck kommen salzig-maritime Noten hinzu. Ein Whisky, der voller Selbstbewusstsein auftritt... (90)
Der ewig lange Abgang, welcher nahtlos an die Aromen vom Geruch und Geschmack anknüpft (besonders Lagerfeuer und trockene Eiche), begeistert. (90)
Gesamtbewertung: 90 Punkte
Wiederkaufwahrscheinlichkeit: 100%, dieser Whisky zeigt die volle Kraft eines guten Ardbegs
(Svenson, Paul)

 

 

Octomore 07.3 (Bruichladdich)

(Region: Islay / OA / 63 Vol/%)

Wir riechen erstmal am bernsteinfarbenen Octomore. Nachdem die Nase sich an den Rauch gewöhnt hat, treten Karamell, Toffee vermischt mit Zitrusfrüchten hervor. Eine tolle Kombination! (93)
Im Mund ist der Whisky ohne Wasserzugabe sehr scharf. Die 6 vol % brennen uns fast die Zunge weg... Also geben wir einen Schuss Wasser ins Glas. Jetzt schmecken wir etwas! Rauch, Holzkohle, aber auch Lakritze, gegerbte Leder und Gummi. Eher dumpfere Aromen, aber super interessant. Wow, eine Geschmacksbombe! (95)
Das Finish ist feurig und langanhaltend! Es rundet das Geschmackserlebnis würdig ab. (94)
Gesamtbewertung: 94 Punkte
Wiederkaufwahrscheinlichkeit: 90%, toller rauchiger Whisky. Gehobene Preisklasse, aber wir lieben ihn.
(Lui, Svenson)

 

 

Octomore 06.1 (Bruichladdich)

(Region: Islay / OA / 57 Vol/%)

In der Nase dominieren neben dem octomore-typischen Rauch (etwas dezenter als der 06.2) fruchtige Aromen, besonders Zitrone und Mirabelle. (89)
Geschmacklich vordergründig sind Holzkohle auf der Zunge, Rauch und ganz deutlich MirabelleI erkennbar. (89)
Der Abgang erfolgt in zwei Wellen. Erst mittelstark mit Kohle, Feuer, aber auch Frucht, dann eine Pause. Wir glauben, das war es. Doch dann kommt er noch einmal kräftig und lang anhaltend. (89)
Gesamtbewertung: 89 Punkte
Wiederkaufwahrscheinlichkeit: 10%, sehr guter Whisky, aber nicht unser Octomore-Favorit.
(Svenson, Lui)

 

 

Edradour Decanter Sherryfass 1999-2013

(Region: Highlands / OA / 58 Vol/%)

Farblich ist die Sherryfassreifung bereits deutlich zu sehen (kupferfarben). Ohne Wasser riecht der Edradour stechend, deutlich nach Sherry und sehr seifig. Mit Wasserzugabe geht das Stechen zurück, die Sherrysüße bleibt, begleitet von dumpfen, holzigen Noten. Hinzu kommt der Geruch nach Weingummis. (81)
Wir probieren... Zuerst spüren wir bizzelndes Eichenholz, fast chilischarf. Dann wird es im Mund sehr trocken. Die Sherryaromen sind auch hier deutlich zu spüren, aber jetzt mit Kakaopulver. (84)
Das mittellange Finish ist geprägt von trockener Eiche und wärmender Schärfe. (84)
Gesamtbewertung: 83 Punkte
Wiederkaufwahrscheinlichkeit: 50% Gleiche Bewertung wie der Bunnahabhain 12, aber ein völlig anderer Whisky...
(Svenson, Paul)